Die Beseglung

Segeln, wenn andere motoren...

Mit dem Trimaran ein bekanntes Gefühl: Segeln, wenn andere schon motoren (hier: noch mit meiner Ersten, der Dragonfly 920). So seegängig das Schiff ist, die Leichtwindqualitäten sind unübertroffen.


Das Rigg

Der Mast der Dragonfly 40 Ultimate misst 20,75 m über Deck. Er ist, wie der Baum, aus einem Carbonrohr bei Quorning selbst gefertigt und mit zwei Salingpaaren ausgestattet.

 

Das Rigg kommt ohne Achterstag aus, da die beiden Backstagen, die jeweils auf die äußeren Enden der Schwimmer geführt und ins Cockpit umgelenkt sind, die Lasten vollständig aufnehmen.


Am Wind: Groß und Selbstwendefock

Da Rastaban, um die Einhandtauglichkeit zu perfektionieren, mit der optionalen Selbstwendefock und nicht mit der in der Serie 110 % überlappenden Genua ausgestattet ist, trägt sie am Wind "nur" 103 qm Tuch (75 qm Groß, 27 qm Fock). Die Leistung ist dennoch sehr beeindruckend.

 

Das Groß ist als Rollgroß ausgeführt und liegt in einem Baum von Mainfurl. Über die E-Winschen ist das Tuch problemlos einhand zu setzen und zu bergen.

 


Die Selbstwendefock ist mit einem elektrischen Furler ausgestattet, der vom Cockpit aus bedient wird.


Code Zero

Für etwas raumere Kurse ab etwa 50 - 60 Grad Windeinfall ist `Rastaban´ zusätzlich mit einem Code 0 besegelt. Das 80 qm messende Rollsegel wird an dem fest anlaminierten Bugspriet auf einer Endlosrollanlage gefahren.

 

Der Code 0 ist ein Leichtwindsegel, das dem Schiff auch bei wenig Wind extremes Potential verleiht. Auf spitzen Kursen ist der Einsatz bis etwa 10 - 12 kn wahren Windes limitiert, auf raumeren Kursen auch einmal bis max. 20 kn.


Gennaker

Der asymetrische Spinnaker (Gennaker) wird ebenfalls an der festen Bugnase gefahren und misst bei der Dragonfly 40 Ultimate 120 qm. Er wird mit einem Bergeschlauch gehisst und eingeholt, was das Manöver unkompliziert und schnell macht. Fall und Schoten führen, wie bei der Am-Wind-Beseglung, ins Cockpit.